Mit #fridayforfuture wurde eine ganze Generation zum Sinnbild für Umweltschutz. Doch auf eine Demo zu gehen reicht den Montessori Schülern aus Kaufering, Bayern, nicht aus. Mit einem Zweimast-Stagsegelschoner wollen die Schüler zwei Monate lang über Südengland, Frankreich, Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln, Madeira und die Azoren wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt segeln. Dabei ist das Ziel an Stränden und im Meer so viel Plastik wie möglich zu sammeln. Die dabei gesammelten Daten werden auch Forschungsinstituten zur Verfügung gestellt, um einen Überblick über den aktuellen Zustand der Meere zu erhalten. Und ganz nebenbei sollen die Schüler natürlich auch etwas über die Geschichte der bereisten Länder, das Segeln an sich und vieles andere lernen.

Das Projekt hat es mir gleich aus mehreren Gründen angetan. Zum einen ist es grandios, dass so junge Menschen sich mit solcher Hingabe dafür einsetzen einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Es gehört ja auch eine Portion Mut dazu zwei Monate auf hoher See zu verbringen (und übrigens auch Hut ab gegenüber der Eltern, die ihren Kindern diese Chance geben!). Ich persönlich weiß nicht, ob ich in meiner Schulzeit mich etwas derartiges getraut hätte (vor allem da ich vermutlich ab dem ersten Tag seekrank in der Ecke gelegen hätte). Aber auch der Schule gebührt entsprechende Anerkennung, dass so etwas gemeinsam mit den Schülern organisiert wird. Schließlich werden auch Lehrer dieses Unterfangen begleiten und da wäre es auch einfacher zu sagen: Ach, muss das sein. Und zu guter Letzt versuchen Schule und Schüler gemeinsam Spenden für diese Reise zu sammeln, um nicht die Familien finanziell zu belasten und es wirklich jedem Kind zu ermöglichen teilzunehmen.

Auch Du kannst dieses ehrgeizige Projekt unterstützen, indem Du für die Crowdfunding Kampagne spendest oder diese in den sozialen Medien teilst. Auch Wir haben natürlich auch eine Kleinigkeit gespendet und freuen uns auf die Berichte sobald es losgeht!