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Visitor Analytics als neues Analyse-Tool

In diesem Blogbeitrag knüpfen wir nahtlos an den vorherigen an, worin wir von dem Ende des Privacy Shields und den Auswirkungen auf Google Analytics hingewiesen haben. In der Zwischenzeit wurde bei web.SKOR intensiv recherchiert, detailliert verglichen, Listen flogen durch den Raum, Schimpfwörter auch und nach einigen versöhnlich Worten und einem halbherzigen Handschlag, haben wir uns geeinigt. Unser neues Tool für Website-Analysen wird

Visitor Analytics – Unsere neue Spielwiese

Als Online Marketer hängt man schon sehr an Google Analytics, weil es bislang immer als unverzichtbar gepriesen wurde und mit so vielen anderen Tools verknüpft werden kann. Ohne Frage werden wir hier Einschnitte erleben. Wir betrachten aber heute ein halb volles Glas, deswegen beginnen wir mit dem super nutzerfreundlichen Dashboard von Visitor Analytics. Wie gewohnt kann man den Zeitraum einstellen und erhält dann wie im Screenshot sichtbar, einige wichtige Infos direkt ausgespielt. Ich persönlich mag diese schöne und bildliche Darstellung sehr. Zum einen, weil man selbst die Infos schnell aufnehmen kann, zum anderen ist die Ansicht auch für Kunden sehr klar verständlich, weswegen man sie als Screenshots auch einfach mal zwischendurch rausgeben kann.

 

Visitor analytics dashboard

 

Wie bei Google Analytics kann man auch bei Visitor Analytics über eine Navigationsleiste auf der linken Seite tiefer in die einzelnen Bereiche tauchen. Beispielsweise kann man sich so die exakten Seitenbesucher pro Unterseite ansehen. Die einzelnen Unterseiten haben wir geschwärzt, das liegt nicht am Tool, keine Sorge! Ein bisschen Privatsphäre mögen wir uns dann doch behalten 😉

visitor analytics seitenbesuche

 

 

visitor analytics gerätetyp

Um auch im Kampf gegen die “Kenne-Deine-Zielgruppe”-Ritter eine Chance zu haben, bietet uns Visitor Analytics Einblicke in das Verhalten deiner Nutzer. So findest du hier unter anderem den Gerätetypen, das benutzte Betriebssystem, den verwendeten Browser… ja sogar die Bildschirmauflösung. Und wer noch einen Schritt weiter gehen mag, kann über Sitzungsaufzeichnungen Heatmaps erstellen oder Funnel kreieren. Eine kleine Spielwiese für uns Analyse-Begeisterten.

 

Ist denn Visitor Analytics datenschutzkonform?

Mit dem Sitz in Rumänien und Deutschland, also in der EU, ist Visitor Analytics an die DSGVO gebunden und für uns deutsche Unternehmen daher bedenkenlos einsetzbar. Achte aber trotzdem darauf

  • deinen Datenschutz anzupassen – Einen vorgefertigten Text gibt es im Footer von Visitor Analytics
  • Checke die Cookies – Cookies sollten nicht gesetzt werden von Visitor Analytics
  • Anonymisiere unbedingt die IP-Adressen in jedem Projekt
  • Vergiss nicht Google Analytics auf deiner Webseite zu entfernen

Zur Vollständigkeit: web.SKOR ist KEINE Agentur für rechtliche Beratung und wir sind auch keine Datenschutzexperten. Detaillierte Informationen bekommst du bei deinem Datenschutzbeauftragten oder bei entsprechenden Anbietern. Wir übernehmen keine Haftung, zumal sich Tools und Rechtslagen so schnell ändern, dass hier getroffene Aussagen evtl. schon bald nicht mehr 100% korrekt sind. Dass wir selbst jedoch Visitor Analytics verwenden, sollte Dir zeigen, wie sehr wir hinter dem Tool stehen!

 

Was kostet Visitor Analytics?

Es gibt eine kostenlose Version, mit der man einfach mal starten und alles ausprobieren kann, weil tatsächlich alle Features schon inbegriffen sind. Das ist natürlich mega cool, gerade wenn man sich noch nicht so sicher ist, ob man tatsächlich wechseln möchte. Diese kostenlose Version zeichnet bis zu 1.000 Seitenbesuche im Monat auf. Danach müsste man auf einen kostenpflichtigen Plan aufspringen, der sieht dann wie folgt aus:

visitor analytics preise

Analog mit den Seitenbesuchern erhöht sich auch die Anzahl der möglichen Heatmaps und Conversion Funnel. Die ganzen Infos findest du bei Visitor Analytics.

 

Zwei wichtige Infos für Agenturen

Du kannst bei Visitor Analytics die Webseiten deiner Kunden anlegen und jedem Kunden einen Zugang geben, der dann natürlich nur auf seine Daten zugreifen kann. Das geht super einfach und wirklich schnell. Der Kunde muss sich lediglich über den Link in der Mail registrieren. Tatsächlich wird ihm nicht gestattet an der Einstellung für Anonyme IP-Adressen etwas zu ändern – Ich finde das sehr gut, damit hier nicht “aus Versehen” was umgestellt wird und auf einmal IP-Adressen gespeichert werden.

Zu den Kosten: Die 1.000 Seitenbesucher beziehen sich auf jeden Kunden individuell! Das heißt aber auch, jeder Kunde, der mehr als 1.000 Seitenbesuche im Monat hat, müsste aufgestockt werden. Die Kosten sind noch überschaubar, von dem her kein großes Problem, man findet nur dazu keine Info auf der Seite von Visitor Analytics, ist aber schon praktisch zu wissen.

 

Fazit von Steffi

Puh, für ein Fazit ist es fast noch zu früh, wir benutzen das Tool jetzt seit einer Woche und bisher mag ich es. Wie schon gesagt, wir werden damit an gewissen Grenzen stoßen, die Frage ist nur, wie schwerwiegend diese sein werden. Ich bin heute mal optimistisch und sage: Solange ich diese ganzen hochwertigen Informationen bekomme, kann das Online Marketing bedenkenlos weiter gehen! Lass mich aber gerne an deinen Gedanken und Bedenken teilhaben! Schreib uns gerne, wir freuen uns immer über Nachrichten. Ansonsten viel Vergnügen beim Ausprobieren!