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Grüne Webseiten - Umweltschutz online

Grüne Webseiten? Gibt’s denn sowas? Irgenwie gehen wir alle automatisch davon aus, dass wir der Umwelt bereits einen Gefallen tun, indem wir unser ganzes Business in die virtuelle Welt verlegen und somit auf viel Papierkram verzichten. Das ist soweit auch richtig aber eben auch nur das erste Kapitel des Umweltschutzes Online. Wir schlagen heute mal Kapitel Zwei auf! Die Überschrift verkündet in (selbstverständlich) grünen Buchstaben

So wird meine Webseite grün - Mein Beitrag zum Umweltschutz

Bevor wir unsere Trickkiste öffnen, kommt kurz der Hintergrund zu den Green Pages:

Alles, was wir im Internet finden, verbraucht Strom. Es braucht Strom diese Inhalte er erstellen, es braucht Strom sie auf einem Server zu lagern und es braucht Strom, wenn man sie konsumiert. Ein Beispiel: Du betreibst eine Webseite für Klebeschnurrbärte. Natürlich kommt es hier viel auf die Optik an, also hast du hochqualitative Bilder erstellen lassen und Videos zum Thema Schnurrbartpflege gedreht. Du merkst schon beim Hochladen, wie lange dieser Prozess dauert – Ein wahrer Stromschlucker.
Du hast deine Webseite bei einem Anbieter gehostet, der preislich einfach unschlagbar war. Dir war erst gar nicht bewusst, dass man herausfinden kann, ob der Hoster seine Server mit erneuerbaren Energien betreibt. Leider ist es in deinem Fall nicht zufällig ein Green Hoster.
Du bist mit dem Ergebnis deiner Webseite sehr zufrieden und stellst die Seite live. Die ersten Besucher kommen, sehen sich die Videos und Bilder an – Die Schnurrbartbranche boomt. Jeder der Besucher lädt sich automatisch die Informationen der Seite runter, das kostet bei den großen Dateien auf deiner Seite Zeit und Strom – Wieder ein Stromschlucker.

Im Klartext bedeutet das: Du hast ganz unbewusst eine Webseite mit einem schlechten ökologischen Fußabdruck erschaffen. Das geht ehrlich gesagt den meisten Leuten so. Aber jetzt kommen wir zur angekündigten Trickkiste, denn aus deiner vorhandenen Seite eine Grüne Webseite zu machen, ist kein Hexenwerk!

 

5 Tipps um Deine Webseite umweltfreundlich zu machen

 

  1. Optimiere deine Seitenladezeit durch Caching: Welches Plug-In dir dabei hilft, kannst du in Karinas Blogbeitrag über Premium Plugins lesen
  2. Reduziere die Größe deiner Bilder und Videos: Auch das dient natürlich der schnelleren Ladezeit. Aber geringe Dateigrößen bedeuten auch weniger Strom um Inhalte zu laden.
  3. Wähle einen Grünen Hoster: Diese Informationen findet man oft auf deren Webseiten, bzw. auf Nachfrage. Unser Hoster .webflow zählt übrigens zu den Green Hostern.
  4. Content reduzieren: Umso weniger Inhalt auf deiner Seite ist, desto weniger muss geladen werden. Verzichte daher auf unnötigen Schnickschnack.
  5. SEO für Auffindbarkeit: Win-Win! Du wirst schneller gefunden wenn du deine Seite für Suchmaschinen optimierst und gleichzeitig besuchen die Nutzer weniger andere Seiten, laden also weniger Inhalte runter und verbrauchen weniger Strom.

Ach, da geht einfach jedem Online Marketer das Herz auf – SEO für die Umwelt! Machen wir übrigens auch – Kannst uns gerne darauf ansprechen!

 

Wie grün ist deine Webseite?

Mach doch mal den Test! Es gibt kostenfreie Tools im Internet, die dir dabei helfen.

The Green Web Foundation sagt dir innerhalb weniger Sekunden, ob deine Seite auf Servern liegt, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Außerdem bekommt man gleich so ein mega cooles Siegel:

This website is hosted Green - checked by thegreenwebfoundation.org

websitecarbon ist eine weitere Anlaufstelle, wenn du Details zu deiner Webseiten-Öko-Bilanz haben möchtest. Du erfährst hier nicht nur wie deine Webseite im Vergleich zu anderen getesteten Webseiten abschneidet. Nein, es geht viel mehr ins Detail! Das Tool sagt dir auch, wie viel CO2 ein Besuch auf deiner Webseite benötigt und hochgerechnet auf ca. 10.000 Besucher im Monat, wie viele Bäume es braucht um deine Seite wieder auszugleichen.

 

So leicht kann es sein, einen weiteren Beitrag für die Umwelt zu leisten. Brauchst du Hilfe dabei? Melde dich bei uns, wir beraten dich gerne. Ansonsten hoffen wir, du kannst davon etwas umsetzen oder zumindest etwas hilfreiches lernen.