Kontaktformular gestalten | web.SKOR

So gestaltest Du dein Kontaktformular

Es ist kaum zählbar, wie oft wir unsere Daten in irgendwelche Formulare im Internet eintragen. Jede Webseite, jeder Shop und jeder Blog will unsere persönlichen Informationen angeln, um später direkter mit uns kommunizieren zu können und im besten Falle etwas zu verkaufen. Ich möchte behaupten, dass beinahe jeder von uns schon einmal bei einem Online-Gewinnspiel mitgemacht und den kleinen Haken bei “Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen” gesetzt hat. Die Quittung dafür waren unendliche viele Werbemails von den Gewinnspiel-Partnern, die im Kleingedruckten aufgelistet gewesen wären – das sowieso kaum jemand liest. Durch solche Aktionen, zu viele Werbe- und Spammails sowie unseres wachsenden Datenschutzbedürfnisses, sind Kontaktformulare leider äußerst unbeliebt geworden.

Und jetzt bist du an der Reihe: Du baust deine eigene Webseite oder deinen Online-Shop und möchtest deinen Besuchern die Möglichkeit geben, dich über ein Kontaktformular zu kontaktieren, falls es Fragen, Anregungen oder Probleme gibt. Und obwohl du selbst schon so viele Formulare ausgefüllt hast, bist du dir auf einmal nicht sicher, wie du an die Sache rangehen sollst, damit sich die Benutzer nicht abgeschreckt fühlen. Schließlich hat keiner von uns mehr Lust auf Spam-Mails oder zur Preisgabe der eigenen Daten.

 

Felder im Kontaktformular – Was muss wirklich sein?

Also wie immer kann man das so ganz pauschal nicht sagen. Was aber immer gilt ist: So wenig wie möglich und so viel wie nötig – Wie damals beim Lernen in der Schule. So ist es also z.B. eine E-Mail-Adresse unabdingbar, während die Abfrage der Telefonnummer vielen schon zu weit geht. Hätte ich telefonieren wollen, hätte ich einfach angerufen – mag sich so mancher denken. Und hab immer im Hinterkopf: Jedes zusätzliche Feld kann eine Barriere schaffen und die Absprungrate steigt.

Unser web.SKOR Anfrage-Formular haben wir aus dem Grund super knapp gehalten. Wir möchten möglichst viele Anfragen und benötigen dafür eigentlich nur den Namen und eine E-Mail-Adresse um uns zurückzumelden. Sollten wir hier feststellen, dass ein Telefonat wichtig ist, können wir nach dem Erstkontakt per Mail noch immer danach fragen.

Kontaktformular von web.SKOR

 

Man muss das Kind nicht beim Namen nennen

Denk mal drüber nach, was du mit dem Wort “Formular” verbindest. Denkst du da vielleicht auch eher an trockene, seitenlange Informations-Abfragen, an Behörden und lästige zeitintensive Briefe? Spätestens jetzt habe ich dir den Floh ins Ohr gesetzt 😉 Gehen wir doch die Sache mal anders an und nennen es auf deiner Seite nicht Kontaktformular. Wie wäre es stattdessen nur mit “Kontakt”, “Schreibe uns eine Nachricht” oder “Hier erreichst du uns”? Es gibt so viele Möglichkeiten deine Besucher zu motivieren, ohne eine negative Konnotation zu provozieren. Auch wir haben uns hier ein paar Gedanken gemacht und haben uns entschlossen, die Kontaktaufnahme mit etwas Gewohntem und Genüsslichem zu verbinden:

Kontaktaufnahme bei web.SKOR

Darunter sind unsere Telefonnummer, Mail-Adresse und Anschrift zu finden. Oben im Menü haben wir dann zusätzlich den Button “Kontakt”, der direkt zu dem oben gezeigten Formular führt.

 

Das brauchst du noch zur Gestaltung deiner Kontaktformulars

  1. Vergesse bitte nicht den Datenschutz! Das Häkchen vor dem Abschicken muss unbedingt gesetzt werden
  2. Oft kann es hilfreich sein, Beispieltexte in die Feldern reinzuschreiben, so wird es nochmal deutlicher, was abgefragt wird. Man kann ja auch davon ausgehen, dass dir Leute schreiben wollen, die nicht aus Deutschland kommen oder mit unserer Sprache nicht allzu vertraut sind
  3. Mach den ‘Abschicken’-Button richtig groß. Es fühlt sich direkt gut an die Anfrage abzusenden, wenn der Button schon so schmackhaft aussieht.
  4. Musst du aus bestimmten Gründen viele Sachen abfragen, könnte sich ein zweispaltiges Formular oder auch ein mehrstufiges Formular anbieten. Beides wirkt auf den ersten Blick nicht so wuchtig und reduziert die Absprünge. Stell dir aber immer selbst die Frage, was du davon wirklich selbst auch angeben würdest. Die Hausnummer z.B. bei einer Agentur-Anfrage anzugeben ist völlig übertrieben – bei einer Anfrage für eine Immobilienbewertung hingegen wieder sehr sinnvoll.
  5. Captchas – Wir haben aktuell keins, weil die Anzahl an Spam-Mails tatsächlich sehr überschaubar ist. Viel mehr erhoffen wir uns dadurch noch eine Hürde weniger, um uns zu schreiben.
  6. Achtet noch auf eine klare Struktur um keine Zweifel an der Seriosität aufkommen zu lassen

 

Beachtet man all diese Punkte, ist das optimale Kontaktformular quasi schon erstellt. Immer noch Zweifel? Schau doch mal auf die Seite deiner direkten Konkurrenz und nimm dir ggf. daran ein Beispiel. Wenn du außerdem noch Hilfe benötigst, kannst du uns jederzeit schreiben… wenn du magst, kannst du dafür einfach diese hübsche Seite hier nutzen!